Das neue iPhone 4S kommt

Letzte Woche Dienstag wurde unter der Verantwortung von Tim Cooks, dem neuen Apple-Chef, das neue iPhone 4S vorgestellt. Am Mittwoch, einen Tag später, starb Apple-Gründer Steve Jobs an den Folgen des Tumors in der Bauchspeicheldrüse. Das neue iPhone jedenfalls geht vom Designer her unverändert auf den Markt. Gleiche Form, gleiche Farben. Allerdings hat sich der Inhalt stark verändert.

Es war nicht die erste Präsentation, die Tim Cook, der neue Apple-Chef leitete. In den Jahren zuvor fehlte Jobs auch ein paar Mal, weil seine verheerende Krankheit ihn immer wieder zurückwarf und er so nicht daran teilnehmen konnte. Seitdem er 2005 wieder in sein Unternehmen, das Apple-Imperium, zurückkam, dachte die Menschheit, Jobs würde es besser gehen. Im August dann der Rückschlag: Jobs gibt sein Amt im Vorstand des Elektronik-Riesen auf. Auf den Bildern sieht man ihn in dieser Zeit körperlich sehr abgemagert und angeschlagen – er sitzt im Rollstuhl und muss auf dem Weg zu diesem gestützt werden. Seine Hosen schlabbern, es ist nur der knochige Körperbau des Apple-Gründers zu sehen. Dann hört man fast zwei Monate nichts von Jobs und auch nichts von Apple.

 

Dann die Ankündigung der Präsentation des „besten iPhones der Welt“, wie die Werbung von Apple vielversprechend verspricht. Acht Megapixel-Kamera, Sprachsteuerung und ein erhöhter Speicherplatz stehen dem Nutzer nun zur Verfügung. Viel geändert hat sich nichts. Die Enttäuschung war groß, denn man hatte gehofft, dass Apple ein neues Gerät mit einem neuen Design herausbringt. Und so kam die Nachricht von Jobs Tod fast wie ein Wink des Himmels. Denn nachdem bekannt wurde, dass Jobs am Mittwoch verstorben ist, war der Run auf die neuen Geräte so unglaublich, dass einige Server von Mobilfunkanbietern zusammenbrachen.

 

Und so mehren sich auf die Stimmen, dass der neue Name des neuen iPhones nur deswegen „4S“ heißt, weil sie in der Kombination „for Steve“, also für Steve, bedeuten. Ob das nun wirklich stimmt, wird sich nicht nachprüfen lassen. Allerdings hinterlässt Jobs nicht nur eine Familie, sondern auch ein riesiges Unternehmen, dessen Entwicklungen die Menschheit vielleicht nicht verändert, aber umso mehr geprägt hat.

Dieser Eintrag wurde am 7.Oktober 2011 um 2:55 pm und ist gespeichert unter HIFI & TV.

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