Google wird 13

„Wie heißt der Präsident von Südafrika?“, „Wie viel Einwohner hat Deutschland?“ oder „Wie lange ist die britische Queen das Staatsoberhaupt in England?“ All diese und andere Fragen klärt wahrscheinlich fast jeder Bürger nach einem einfach System. Entweder er schlägt sein veraltetes Lexikon aus dem Bücherregal auf oder aber er macht den Computer an, öffnet den Internetbrowser und tippt in das Adressfeld „google.de“. Dann noch schnell die die Schlagwörter „Präsident Südafrika“, „Einwohnerzahl Deutschland“ und „Queen“ eingegeben und schon erscheinen unzählige Ergebnisse: Google.

Google, Foto: santivalladolid_flickr

Es ist eigentlich erstaunlich, dass Google als Maske sehr schlicht gehalten ist, in Anbetracht der Tatsache, dass es schon längst mehr als nur eine Suchmaschine ist. Jedenfalls feiert die eigentliche Suchmaschine ihren 13. Geburtstag und jeder feiert mit – manchmal sogar mehrmals am Tage.

Schon mit dem Wiedereinstieg des Gründers Larry Page war klar, dass Google weiter auf dem Vormarsch ist. Vor sieben Jahren erst kaufte man sich den Videokanal Youtube und vor kurzem dann auch noch Motorola für 12,5 Millionen Euro. Damit hat sich Google Patente und andere Technik gesichert, um sein eigens entwickeltes Handysystem Android weiter zu vergrößern.

Dann der nächste Paukenschlag: Google+ öffnet für alle Menschen auf dieser Welt seine imaginären Türen. Damit macht Google+ ordentlich Mark Zuckerberg Konkurrenz, der nach dem Erscheinen von dem neuen sozialen Netzwerk Googles erst einmal neue Änderungen an seinem eigenen Netzwerk vornahm. Dies ist ihm anscheinend gelungen.

Denn auch wenn Lerry Page dem Facebook-Erfinder ordentlich Druck macht – auf der Forbes-Liste der reichen US-Amerikaner liegt er dennoch hinter Zuckerberg. Rechnet man allerdings den Marktwert Googles zusammen, dann wird es an der Börse auf 174,1 Milliarden Dollar dotiert, Facebook bei 66,5 Milliarden Dollar. Einer allerdings ist trotzdem reicher, besser gesagt ist sein Privatvermögen fast genauso hoch wie das von Gesamt-Facebook: Microsoft-Chef Bill Gates ist immer noch reichster Amerikaner mit seinen 59 Milliarden Dollar Privatvermögen.

 

Dieser Eintrag wurde am 29.September 2011 um 8:38 am und ist gespeichert unter Internet.

Hinterlasse eine Nachricht